Hilfe für Tsangatsini 2022

Endlich erhaltet Ihr die versprochenen Informationen zu unserem erneuten Trip nach Tsangatsini am 27. Januar, um der Großfamilie von Mama Anna zu helfen. Diesmal hatten wir einen kleinen LKW gemietet, damit die gekauften Lebensmittel und versprochenen Tanks unkompliziert transportieren werden können. Wir haben für die Großfamilie diesmal eingekauft:
2 Säcke Bohnen – 180 kg
4 Säcke Mais – 360 kg
10 × 20 kg Ugali – 200 kg
Tee – 10 kg
Zucker – 50 kg
Seife zum Waschen
Kekse und Lutscher für die Kids
5 × 550 Liter Wassertanks + 5 Wasserhähne
Zement, Steine und Sand – Material für die 5 Tank-Plattformen
5 Regenrinnen und die gebrauchten Halterungen und Rohre, damit zukünftig Regenwasser aufgefangen werden kann.
Für die Tiere:
10 Ballen Heu
3 Packungen Top Dog – 15 kg
2 Säcke Maispulver – 100 kg
 
Diesmal hat uns auch der kleine Daniel begleitet, der super aufgeregt war und sich riesig auf die 80 km Reise und das Wiedersehen mit seinen Großeltern gefreut hat. Mama Anna, Daniel und ich waren mit dem LKW unterwegs. Henry und Tsuma sind mit dem Piki Piki nach Tsangatsini gefahren. Alles hat super geklappt und es war schön auf dem Weg zu sehen, dass es ziemlich geregnet hat und es sehr grün war. Auch Tsangatsini selbst sah total anders aus, als im Oktober 2021. Eine total andere Stimmung und es war richtig schön dort. So habe ich den Ort noch nie erlebt. Was Regen in der richtigen Dosierung alles bewirken kann. Landschaftsfotos, die ich auf der Fahrt gemacht habe findet Ihr unter dem extra Album „Ein Trip nach Tsangatsini 01/2022“ Übrigens haben wir diesmal sogar 2 Sack Gras von dort für uns mitgenommen, da es bei uns leider sehr trocken ist und es kein frisches Gras mehr gibt.
Wir wurden schon erwartet und freudig begrüßt. Die Familie hat sich besonders darüber gefreut, dass Danny diesmal mit dabei war, den sie schon lange nicht mehr gesehen haben. Sie waren total überrascht wie er sich entwickelt hat und dass er sogar Englisch spricht.
 
Der Tag war wieder viel zu kurz, aber wir haben einiges geschafft. Die Lebensmittel wurden an die 5 Familienoberhäupter (die 5 Brüder) verteilt. Ebenfalls das Tierfutter und die Tanks. Jeder der Brüder hat einen Tank erhalten. An 2 Häusern haben wir es geschafft, die Plattformen für die Tanks zu zementieren und die Regenrinnen anzubringen. Wir sind nachmittags mit dem LKW nach Mariakani gefahren, um dort das bestellt Heu abzuholen und die Regenrinnen und die benötigten Materialien für die Plattformen zu kaufen.
Danny hat mit viel Freude die Süßigkeiten verteilt und es gab noch ein gemeinsames Abschiedsessen mit Tee.
Natürlich habe ich die Hunde nicht vergessen. In Mariakani habe ich Knochen gekauft, die dann mit dem mitgebrachten special dogfood gekocht wurden. Ein Festessen für die Tiere dort. Leider wird sich nicht wirklich um die Tiere gekümmert. Sie fressen, was sie irgendwo finden und Impfungen oder Kastrationen sind verständlicherweise absolut nicht machbar für die Familien. Deshalb gab es auch Welpen und die waren in keinem guten Zustand. Voll mit Würmern und die Mutter ziemlich abgemagert. Wir haben uns dann entschieden, die 2 kleinsten der 4 Welpen mitzunehmen. Wie das dann noch weiter ging, erzähle ich Euch dann in einem extra Post.
 
Da es ziemlich spät wurde und es einfach zu gefährlich ist bei Nacht die weite Strecke mit dem Piki Piki zurückzulegen, haben wir beschlossen das Piki Piki auf den LKW zu laden. Henry und Tsuma sind dann auf der Ladefläche mit gefahren. Um 22 Uhr sind wir dann sicher aber total müde in Majengo angekommen. Es war ein erfolgreicher und schöner Tag.
Eigentlich war mein Plan, die 5 Tanks direkt mit frischem Wasser befüllen zu lassen. Das haben wir aber leider nicht geschafft. Wir konnten so spontan keinen Tankwagen finden, der uns 3000 Liter Wasser verkauft und bringt. Die kleinste Menge Wasser waren 5000 Liter. Es gab aber bedauerlicherweise keine Möglichkeit, die zusätzlichen 2000 Liter Wasser unterzubringen. Da die Wassersituation dort aber momentan entspannt ist, war das nicht so schlimm. Bei unserem nächsten Besuch, der bald ansteht, werden wir das gespendete und versprochene Wasser bestellen und liefern lassen.
Außerdem ist auch der Plan, die ca. 10 Hunde dort zu impfen, zu entwurmen und zu kastrieren. Wir sind schon im Gespräch mit unserem Tierarzt, der uns dabei hilft.
 
Die Familien waren sehr dankbar und haben sich sehr über die Lebensmittel und Tankspenden riesig gefreut. Ganz herzlichen Dank für die extra Spenden geht an die Spender/innen Familie Renth, Ralf Smith und seine Schwiegermutter.
 
 
 
 
 

 

 

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