Das Jahr 2025 – Was hat uns das neue Jahr bisher gebracht, viel gutes, aber auch trauriges und weniger schönes.

Jetzt haben wir schon wieder Anfang Februar. Unglaublich wie schnell die letzten Wochen vergangen sind und es ist einiges passiert.
 
2024 hat ganz gut geendet und wir sind auch gut ins neue Jahr 2025 gerutscht. Dann Anfang Januar fingen allerdings direkt wieder die Dramen und Enttäuschungen an.
 
Chengo, Moses und Dennis haben das Paradies in der Nacht zum 4ten Januar unerlaubt verlassen und Chengo hat sich dann bei einem Piki Piki Unfall das linke Schienbein kompliziert gebrochen. Das Bein wurde direkt morgens von unserem Orthopäden Dr. Khaemba operiert. Chengo konnte natürlich nicht in der darauffolgenden Woche mit der Schule starten. Wir hoffen, dass er nächste Woche Dienstag endlich sein Schuljahr beginnen kann.
 
Swaleh ein Fahrer von uns, der schon lange vom Projekt unterstützt wird und von Danielas Afrika vor einigen Jahren ein Motorbike (Piki Piki) zu günstigen Konditionen erhalten hat, wurde bestohlen. Er hat sein Piki Piki morgens vor unserem Gate geparkt, war etwa 10 Minuten im Paradies beschäftigt und als er raus kam war sein Piki Piki weg. Das Motorrad wurde am hellichten Tag einfach gestohlen. Für Swaleh eine Katastrope und für uns alle ein Schock.
 
Hamzah wird leider nicht mehr vom Projekt unterstützt. Die Familie ging und geht ohne Absprachen eigene Wege und Hamzahs Verhalten ist für uns alle nicht mehr akzeptabel. Wir hatten ja schon mehrmals ziemliche Schwierigkeiten mit ihm und der Familie, haben aber trotzdem nicht aufgegeben. Als Hamzah dann allerdings Esther und Emanuel vor 2 Wochen raus geschmissen hat und dazu noch Dr. Khaemba beschuldigt, ihn nicht richtig behandelt zu haben, war es genug. Als Team haben wir gemeinsam, schweren Herzens, entschieden die komplette Unterstützung für Hamzah und die Familie einzustellen. Im letzten Jahr haben wir, zusammen mit Euch, alles für ihn gegeben und haben einiges erreicht. jetzt ist die Familie leider auf sich alleine gestellt.
 
Auch im Team gibt es wieder Veränderungen. Leider musste ich mich jetzt auch von Mama Elda trennen. Wir hatten seit letztem Jahr Juli immer wieder Probleme mit ihr, die auf Dauer nicht zu lösen waren. Mama Elda und 3 ihrer 5 Kinder werden schon seit vielen Jahren vom Projekt unterstützt. Seit ca. 3 Jahren war sie ein festes und wichtiges Teammitglied im Paradies und hat sich super um unsere Hunde und Katzen gekümmert. Die Entscheidung jetzt getrennte Wege zu gehen, war sehr schwer für mich, aber unumgänglich.
 
Die letzten Wochen waren ziemlich emotional, aber es gab und gibt natürlich auch wieder positives zu berichten. Und ich muss sagen, dass meine kurze Zeit in Tanzania immer noch nachhaltig positiv wirkt.
 
 

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