Hilfsaktion für eine an Brustkrebs erkrankte junge Frau:

Durch Zufall oder vielleicht doch Bestimmung habe ich, über einen kenianischen Bekannten, die 33 Jahre alte Florence, Mutter von 4 Kindern, kennengelernt, die an Brustkrebs erkrankt ist. Als ich gehört habe, dass die Familie seit Januar im Government Krankenhaus versucht eine Diagnose bzw. eine Behandlung für Florence zu erhalten, war ich sehr berührt und habe meine Hilfe angeboten, die auch dankbar angenommen wurde. Vor zwei Wochen haben wir zum ersten Mal mit Florence, dem Ehemann Samuel und deren Freund Jeff, der die beiden begleitet und hilft, wo es nötig ist, die onkologische Abteilung im privaten Krankenhaus Aga Khan in Mombasa aufgesucht.
 
Die Nachrichten die wir dort von dem Arzt Dr. Riaz erhalten haben, nachdem er die vorliegenden Unterlagen durch gesehen hatte, waren leider alles andere als gut. Der Krebs ist mittlerweile sehr stark gewachsen, hat bereits gestreut (glücklicherweise nicht in die Leber), die Brust ist stark entzündet+offen und es kann nicht operiert werden. Florence wird diesen Krebs nicht besiegen können. Die anstehende Behandlung wird palliativ eingesetzt und wird Ihr Leben mit dem Krebs nur etwas verlängern. Wie lange das vielleicht sein wird erfahren wir übermorgen, wenn alle von Dr. Riaz angeforderten zusätzlichen Tests vorliegen. Wir hoffen dann alle, dass mit der Chemotherapie begonnen werden kann, um den Krebs zu verkleinern und zu verhindern, dass er weiterhin streut.
 
Ich muss gestehen, für mich ist das eine persönlich sehr emotionale Hilfsaktion und macht mich unglaublich traurig und beschäftigt mich sehr. Auch macht es mir wieder bewusst wie glücklich wir uns in Deutschland schätzen können eine Krankenversicherung zu besitzen. Wir haben die Chance eine Krebsbehandlung zu erhalten und den Krebs oft auch zu besiegen. Hier ist der Krebs für viele Menschen die nicht viel Geld haben/oder eine Krankenversicherung das Todesurteil. Die meisten Menschen haben hier übrigens keine Krankenversicherung da sie dafür kein Geld übrig haben.
Da diese Familie ebenfalls sehr arm ist, gab es nicht die Möglichkeit in ein privates Krankenhaus für die Untersuchungen und Behandlungen von Florence zu gehen. Es gab nur die Möglichkeit sich in die Hände der Ärzte von diesem Government Krankenhaus zu begeben. Das war das Todesurteil von Florence. Wertvolle Zeit ist verstrichen und jetzt kann ich nur noch dabei helfen in dem Danielas Afrika die Behandlungskosten übernimmt, um ihr Leben etwas zu verlängern und die Schmerzen erträglicher zu machen. Die bisherigen Kosten für zwei Arztbesuche, verschiedene Tests, CT und benötigte Medikamente ca. 600 Euro. Für die Familie unmöglich so eine Summe zu bezahlen. Am Donnerstag erfahren wir dann auch wie es weiter geht und welche Summe ungefähr auf mein Projekt zu kommt. Jeff der Freund ist ebenfalls dabei noch zusätzliche Sponsoren für die Krebsbehandlung zu finden.
Es ist nur möglich in so einem Umfang zu helfen, weil Ihr so wunderbar und großartig mein Projekt mit Spenden unterstützt und dafür bin ich sehr dankbar. Ohne Euch geht das nicht!!! Danke Danke…🙏
 
 
 
 
 

 

  
 

 

 
 

 

 

 

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